August 6, 2017 by

Zaubergespritzt – 7.-9. Juli 2017

Turnierbericht

Es. War. Heiß.
Am 6. Juli machten sich zwei Handvoll SpielerInnen der Mannschaft Dreh und Trink Ultimate Vienna auf den Weg ins ferne Ausland. Ihre lange Reise sollte sie nach Deutschland führen, genauer gesagt nach Frankfurt-Berkersheim. Im Zug wurde die ersten Vorbereitungen für das heiß ersehnte Turnier getroffen – und ein Verwandlungsprozess eingeleitet.
Am Samstag fanden sie sich nach dem Frühstück (das sehr gut war, ich sag nur Wassermelone) zum ersten Spiel des Tages ein und beschnupperten sich erstmal – es gab immerhin ein paar Gäste: ein Ehemaliger, eine Gspusi und ein Superstar. Die ersten Gegner kamen aus Marburg und waren Hässliche Erdferkel. Obwohl DnT noch nicht ganz eingespielt war, konnten wir uns die frühe Führung ergattern und gaben diese nicht mehr her. Zum Dank
für die Erdferkel gab es Dreh und Trink Eis und ein Wässerchen.
Es. War. Heiß. Und sonnig.
Nachdem das erste Spiel ein Seeding war, kamen als nächstes zwei Pool-Spiele. Zu erst gegen die Genießer aus Gießen, in dem wir unser Können abgerufen und uns endgültig eingespielt haben. Dadurch konnten wir uns einen souveränen Sieg sichern. Ab jetzt wurde ein Teil zur Völkerverständigung beigetragen und im Spirit Circle verschiedene Mundarten vorgestellt. Es konnte nicht abschließend ermittelt werden, wer am wenigsten verstanden worden ist. Im erfrischenden aufkommenden Wind taten wir uns anschließend gegen die Zone der erfahrenen Gastgeber (Frankfurt Oldschool) schwerer als nötig und konnten trotz eines kleinen Comebacks das Spiel nicht mehr für uns entscheiden.

Es. War. Heiß. Und sonnig. Zum Glück gab es eine Sprühflasche.
Im letzten Spiel am Samstag kreuzten wir gegen die jungen Gastgeber der Frankfurter Zauberschule. Auch hier konnten wir zeigen was in uns steckt und entschieden somit das Spiel für uns. Anschließend wärmten wir uns alle auf unsere Art „ab“ (auslaufen und dehnen, Spikeball spielen, Kühlung von innen, usw.) und genossen die wohlverdiente Dusche. Abendgegessen wurde in einem nahegelegenen Biergarten in dem wir trotz verwirrter und überforderter Kellner schnell unser Essen bekamen. Ach nein, das jüngste Mitglied durfte noch seine Geduld zur Schau stellen. Nach dem Abendessen wurden wir endgültig verwandelt – und stürmten als eine Schar glitzernder Regenbogen-Einhörner die Party am Platz! Dort wurde getanzt und gesungen und geredet. Sonst nichts :). Die einzelnen Farben verblassten unterschiedlich schnell und die Einhörner legten sich nieder.

Es. War. Heiß. Und sonnig. Zum Glück gab es eine Sprühflasche. Und Planschbecken.
Beim Sonntag-Morgen Spiel (Viertel-Finale) merkten die Einhörner noch die Einwirkungen der ungewohnte Belastung vom Vortag und der Party. Auch hatten sie am Vorabend ein Einhorn an das Monster Prüfungsvorbereitung verloren. So war das Spiel gegen Red Light aus München nicht unser bestes und wir konnten in der Mitte des Spiels nicht mithalten. Nach einer halbstündigen Unterbrechung ging es gleich weiter – erneut gegen die Hässlichen Erdferkel, die allerdings neue Beine hinzubekommen hatten um die Verluste vom Partysieg auszugleichen. So endete die Begegnung wie die vorherige mit einem Punkt Unterschied, allerdings diesmal für die Erdferkel (dass sich diese Turnier-Weisheiten immer bewahrheiten müssen). Vor dem letzten Spiel ging ein weiteres Einhorn verloren, das sich wieder in einen Menschen verwandelte und zum Flughafen eilte. Die restlichen Einhörner warfen nochmal alles rein und lieferten ein enges Spiel gegen Erlangen, verursachten aber erneut zu viele Fehler in der Offense und ermöglichten somit den geschickten Erlangern den Sieg.
Resultat: 8. von 12 Teams, ein erfreulicher 2. Platz im Spirit, einen eigenwilligen Ruf bei den Frankfurtern und viele neuer Erkenntnisse (z.B. wie man ein Einhorn faltet).
Sche wars. Heiß wars. Die Einhörner gleiten entlang des Regenbogens wieder in ihre unterschiedlichen Richtungen – die Kerntruppe ruht sich im Bus nach eritreischem Essen aus.

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